700 Musiker spielten beim Kreismusikfest auf

Mölln (kr). In einem Sternmarsch zogen 14 Musikzüge unter vollem Spiel durch Mölln Richtung Mühlenplatz. Gerhard Hölser, 1. Vorsitzender des Musikerverbandes Schleswig-Holsteins, hatte den Aufmarsch so organisiert, dass alle Musikzüge nacheinander die Möllner Hauptstraße erreichten. Dafür hatte er den Abmarsch minutiös festgelegt. Mit dabei waren Musikzüge aus Mölln, Rellingen, Schenefeld, Harksheide, Schönkirchen, Krummesse, Travetal, Alstergarde, Herzhorn, Moislingen, Stockelsdorf und Schwarzenbek. Auf dem Mühlenplatz wurden dann gemeinsam der "Larida Marsch" und der "Flieger Marsch" gespielt. Ein grandioser Klang mit Augenweide. Blitzende Blasinstrumente und ein bunter Teppich aus den Farben der Uniformen erfreute auch das Auge.
Die Stadt Mölln ist dankbar dafür, dass das Kreismusikfest alle zwei Jahre das Altstadtfest musikalisch bereichert. Seit zwanzig Jahren organisiert G. Hölser (67) dieses Musikfest. Es wurde von ihm gegründet. Zu Ehren aller Mitwirkenden und mit herzlichem Dank an Hölser, an die Organisatoren, Spielzugführer und Vereinsvorstände hatte die Stadt Mölln auch in diesem Jahr zum Empfang ins historische Rathaus geladen. Lieselotte Nagel, Bürgervorsteherin der Stadt Mölln, erinnerte in ihrer Ansprache, dass es eine alte Erfahrung sei, dass sich die Harmonie eines Musikstückes auf die Menschen überträgt. Musik sei verbindend. Sehr treffend zitierte die Bürgervorsteherin Friedrich Nietzsche: "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."