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LJK auf Youtube













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Wie alles begann

erichDas Landesjugendkorps der schleswig-holsteinischen Spielleute (LJK) wurde 1985 auf Initiative von Erich Schütz, dem damaligen Landesfachleiter für Spielleute im Musikerverband Schleswig-Holstein (MVSH) gegründet. Damals hatte sich bei einer Vielzahl von Lehrgängen auf Landesebene gezeigt, dass eine Reihe von jungen Spielleuten trotz steigender Anforderungen in ihren Vereinen und Spielgemeinschaften unterfordert waren. Für diese Gruppe von MusikerInnen, die bereits über eine gute Qualifikationen verfügten, wurde das LJK geschaffen. Es sollte als Forum dienen, um das eigene musikalische Können zu vervollkommnen und die musikalische Entwicklung im Spielmannswesen voranzutreiben. Bereits bei der Gründung des LJK konnten Spielleute zwischen 15 und 21 Jahren aus mehr als 30 Vereinen und Gemeinschaften für dieses Projekt gewonnen werden.

Im Jahr 1994 gab das LJK ein Konzert. Die damaligen C3 Teilnehmer (ausgebildete Dirigenten im Spielmannswesen) haben mit LJK ein komplettes Konzertprogramm erarbeitete und diese im Kieler Schloss präsentiert. Des weiter gab das LJK LAG-Jugendkonzerte in Kiel, Bad Schwartau und Flensburg wo sich die Zuhörer davon überzeugen konnten, dass von der früheren sog. „ Knüppelmusik“ nichts mehr geblieben ist. Dank vieler Originalkompositionen für Spielleute – teils aus den Niederlanden, teils aus den Kompositionswettbewerben der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV)- sind auch die Spielleute in der Lage, Musik auf hohem Niveau zu bieten. Aufgrund dieser neuen Literatur erweiterte sich auch das Instrumentarium der Spielleute. Es kommen Instrumente wie z. B. Marimbaphon, Xylophon, Vibraphon, Röhrenglocken und Pauken zum Einsatz. Dank der Förderung durch die
LAG-Jugendmusik und der Zusammenarbeit mit dem Instrumentenfundus des
Landesmusikrat Schleswig-Holstein (LMR) hat auch das LJK die Möglichkeit, alle benötigten Zusatzinstrumente einzusetzen.

Positive Impulse aus dem LJK haben inzwischen viele Spielgemeinschaften dazu gebracht, ihr Repertoire zu überarbeiten und neue Elemente in ihr Programm aufzunehmen. Leider fehlt häufig die nötige Ausrüstung, um alle guten Ideen aus dem LJK zu übernehmen.

Eine breite Tendenz zu modernerer Musik im Spielmannswesen ist jedoch in ganz Schleswig-Holstein zu erkennen.

1994 hat Erich Schütz das komplette LJK in das „Landesorchester der Spielleute (LOdS)“ überführt, da viele der früheren LJK’ler für ein Jugendorchester zu alt geworden waren. Das damalige Höchstalter war 21. Einige von den ehemaligen LJK-Mitgliedern begannen mit der neuen musikalischen Leitung, Frank Rollf, ein neues LJK aufzubauen. Bereits im ersten Jahr gelang es dem neuen LJK, mit 75 Spielleuten aus 25 verschiedenen Vereinen an die bisherige Arbeit anzuknüpfen, und dank des hohen Ausbildungsstandes der einzelnen Mitglieder einen fast nahtloser Übergang zu schaffen.

Unter der musikalischen Leitung von Frank Rollf fanden 3 Konzerte statt. Das Erste war das LAG Jugendkonzert 1996 in Flensburg und im selben Jahr im Rahmen des Landesmusikfestes in Bad Malente Gremsmühlen. Das letzte Konzert des LJK’s war 1998 beim Landesmusikfest in Neumünster.

Im Jahr 2000 verabschiedete sich Frank Rolff von dem LJK und der damalige Landesfachleiter Oliver Reimers übernahm dieses Auswahlorchester.

Leider, wie fast überall bei jedem Hobby und in jedem Verein, unterlag dem Auswahlorchester eine kleine Durststrecke. Anfang 2004 waren es nur noch knapp 30 Teilnehmer bei der Probe. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Orchester noch in der traditionellen Spielmannszugstimmung Ces, Fes gespielt.

Ende 2004 übernahm die jetzige Landesfachleiterin Daniela Paulsen das LJK. Da viele Vereine schon auf eine andere Besetzung umgestellt hatten und viele Spielleute sich privat auch schon andere Instrumente gekauft hatten, wurde das LJK auf eine andere Stimmung gesetzt. Die Sopran- und Tenorflöten in Ces und Altflöten in Fes wurden nicht mehr benötigt. Diese Umstellung bekam sehr viel Zuspruch, denn Ende 2004 hatten sich zur Probe, die nur zweimal im Jahr stattfindet, 74 Teilnehmer angemeldet. Seitdem spielen wir mit Piccoloflöten, Sopranflöten in B und Konzertflöten.

Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 98 MusikerInnen aus 23 Vereinen und ist somit das momentan größte Auswahlorchester im Land und auch das einzige in dieser Besetzungsform.

Das LJK hat am 11. März 2008 sein zweites Konzert in Raisdorf gegeben. Dort wurde das in nur 3 Probenphasen neu erarbeitete Repertoire erfolgreich vorgestellt.

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Leitung

Daniela Paulsen

Dirigentin

Leitung (organisatorisch & musikalisch)

Bevor Daniela Paulsen 1989 in den Spielmannszug desKieler Turnerbundes Brunswik (KTB) eintrat, lernte sie, wie fast jedes Kind, auf einer Blockflöte zu spielen. Mit 5 Jahren sah Daniela dann zufällig einen Spielmannszug und wollte von diesem Tag andani Querflöte in solch einem Verein spielen. Ihre Eltern wussten leider nicht, wo es einen Spielmannszug gab und versuchten sie mit anderen Instrumenten abzulenken. Nach der Blockflöte lernte sie Gitarre und dann Orgel spielen, was bei ihr allerdings keinen großen Anklang fand, denn sie wollte immer noch Querflöte spielen. Dann endlich kam 1989 der KTB in ihre Schule und machte Werbung für den Verein. Schon wurde ihr sehnlichster Wunsch erfüllt. Zu erst erlernte Daniela Paulsen das spielen auf der Sopranflöte und nach zwei Jahren durfte sie auf die Altflöte wechseln. Mit 12 Jahren besuchte sie ihren ersten Lehrgang und wurde zur Stabführerin ausgebildet.
Seit der Neugründung des LJK’s 1994 spielte sie dort Altflöte und war bei jeder Probe dabei. Ihren ersten Unterricht, in einem fremden Verein, gab sie mit 17 Jahren und mit 17 ½ wurde sie ins Landesorchester der Spielleute (LOdS) aufgenommen.

1999 wurde Daniela zur Fachleiterin für Spielleute im Kreis Kiel gewählt. Dort vermittelte sie anderen Spielleuten den Stoff für die D1 und D2 Lehrgänge. Inzwischen wurde sie schon von mehreren Vereinen als Dozentin für Übungsabende oder Probenwochenenden eingeladen.
Im Jahre 2002 legte sie ihre Dirigentenprüfung mit gutem Erfolg ab. Mittlerweile spielte sie nicht nur im LJK und LodS mit, sondern auch im Bundesorchester des Deutschen Turnerbundes (BO DTB).
Im Jahre 2003 rief sie, mit Stefan Rohlfing zusammen, das Kreisorchester Kiel / Segeberg ins Leben, welches mit großem Zuspruch angenommen wurde. Anfang 2004 wurde sie zur Landesfachleiterin für Spielleute im MVSH gewählt und übernahm somit auch die Leitung des LJK.

 

Sarah Henken

Dozentin (Piccolo & Sopran)

Sarah Henken wurde am 13.04.1989 geboren und begann bereits mit 6 Jahren im Chor zu singen und Blockflöte zu lernen. Mit 8 Jahren trat sie in den Bredstedter Spielmannszug ein und besuchte 1999 erfolgreich ihren ersten Lehrgang. sarahh

Mit 12 Jahren nahm Sarah das erste Mal an einer Probe des LJK teil, wo sie heute für das Register der kleinen Flöten zuständig ist. Seit 2003 spielt sie aktiv in der Malletband Bredstedt mit, die seit 2009 unter ihrer Leitung steht.

Auf der weiterführenden Schule sang Sarah u.a. in Schulchören und spielte in sämtlichen Orchestern und Gruppen mit. Von 2002 bis zum Ende ihrer Schulzeit nahm sie zusätzlich Klavierunterricht an der Musikschule Nordfriesland.

2007 absolvierte sie ihre Dirigentenprüfung (C3) mit sehr gutem Erfolg. Ein Jahr später folgte dann das Abitur. Um sich auf die Aufnahmeprüfungen an den Musikhochschulen vorzubereiten, nahm Sarah 2 Jahre vor ihrem Abitur professionellen Flötenunterricht.

Seit der Neugründung des LodS im Frühjahr 2008 spielt Sarah dort Solo-Piccolo. Mittlerweile ist sie Registerführerin der Piccolo- und Sopranflöten.

Seit Oktober 2008 studiert sie nun in Hamburg Schulmusik mit dem Hauptfach Flöte und den Nebenfächern Klavier und Gesang.