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Geschichte

Das Landesorchester der Spielleute, kurz LodS, wurde im Jahre 1994 von Erich Schütz gegründet. Es entstand aus der Idee heraus, die Spielleute aus dem Landesjugendkorps (LJK) aufzunehmen, welche das dort vorgeschriebene Höchstalter von 21 Jahren erreicht hatten.
Das Orchester eröffnet den Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, ihr musikalisches Können zu erweitern und die Entwicklung des Spielmannswesens weiter voran zu bringen. Außerdem wurden viele neue Instrumente an die Teilnehmer herangeführt, so dass durch den Multiplikations-Effekt das Instrumentarium des einen oder anderen Zuges in Schleswig-Holstein erweitert wurde.
Um über die musikalischen Möglichkeiten hinaus zu wachsen, wurde im Flötenregister des LodS von der traditionellen Ces/Fes-Besetzung in eine moderne B/C-Besetzung umgestellt, so dass neben der Sandner-B-Flöte als Sopran die Konzertflöte in C hinzukam.
Das melodische Schlagwerk besticht ebenfalls durch seine Vielfalt und bietet mit Marimbaphon, Xylophon, Glockenspiel und Pauken die passenden Instrumente. Fortan war es nicht mehr nur Marschmusik, die das LodS spielen konnte, durch diese erste Umstellung erschloss sich ein völlig neues Repertoire.

Im Jahre 1997 gab das LodS sein erstes Konzert in Kiel. Die damaligen C3-Teilnehmer, frisch ausgebildete Dirigenten im Spielmannswesen, durften mit dem Orchester neue Literatur einstudieren. Dieses Konzert war ein Erfolg auf voller Linie.

1998 hat das LodS am Auswahlorchesterwettbewerb in Alsfeld teilgenommen und belegte dort den 1. Platz. Mit diesem Höhepunkt in Erich Schütz´ Leben ging er in den wohlverdienten Ruhestand und ein neuer musikalischer Leiter wurde gesucht. Er wurde in Pascal Janssen gefunden, der das erfolgreiche Spielleuteorchester übernahm.
Mit dem Wechsel der musikalischen Leitung wechselte auch das Repertoire und so wurden überwiegend Originalkompositionen aus den Niederlanden gespielt.

2000 gab das LodS ein Jubiläumskonzert anlässlich seines 15-jährigen Bestehens. Das Orchester wurde zwar erst im Jahre 1994 gegründet, aber die Leute waren dieselben, die damals ab 1985 im LJK spielten.
Nach diesem Konzert wurde es immer schwerer für das LodS, denn die jungen Menschen wurden älter, gründeten Familien oder veränderten sich beruflich. Nichtsdestotrotz wurde 2002 das C3 Konzert durchgeführt, welches gleichzeitig auch das Abschiedskonzert für den Dirigenten war. Pascal Janssen musste aus beruflichen Gründen das LodS aufgeben.
Aus den bereits oben genannten Gründen hatte Schleswig-Holsteins Vorzeigeorchester arge Personalprobleme, so dass letztendlich, zum Bedauern aller Übriggebliebenen, keine Proben mehr stattfinden konnten.

2003 startete das LodS einen Neuanfang mit Steffi Bonnke, leider nur mit einer Probenphase. Erst Ende des kommenden Jahres wurde das LodS mit großer Euphorie angenommen, welche allerdings nach kurzer Zeit schnell nachließ. Beim Landesmusikfest in Halstenbek 2006 gab das LodS sein letztes Konzert. Danach fanden keine Proben mehr statt.

Nun beginnt eine neue Zeit für das Lods. Daniela Paulsen, Landesfachleiterin für Spielleute, startete im Februar 2008 einen Neuanfang.
Ziel ist es, wieder das beste Auswahlorchester zu werden mit Literatur aus verschiedenen Stilrichtungen.
Neben einem breit gefächerten Repertoire und Musik auf höchstem Niveau wird in diesem Orchester besonders Wert auf eine harmonische Gemeinschaft und Spaß an dem gemeinsamen Hobby gelegt. Sicherlich wird es nie langweilig werden. Außerdem stehen dem Orchester viele weitere Instrumente zur Verfügung, besonders nennenswert: eine weitere Pauke, Vibraphon, Templeblocks, Ride-, Crash- und Splashbecken, HiHat, Windgong, „Congas“, Bongos, Barchimes und Timbales.

Wer Lust hat mitzumachen……. Meldet euch.

Auch wenn die erste Probenphase abgeschlossen ist, die nächste kommt bestimmt! An dieser Stelle sei gesagt: Das LodS probt zweimal im Jahr, jeweils wochenends.